Di 27 Jun 2006
heise online - Schwedischer Justizminister macht sich für P2P-Flatrate stark
Ich finde dies eine erstaunlich gute Idee. Ich wäre selbst nie auf diesen Gedanken gekommen, aber wenn ich darüber nachdenke, kommt es mir sehr logisch vor.
Rundfunkgebühren funktionieren genau so: Für einen festen Betrag kann man so viel Radio hören und fernsehen wie man will. Natürlich kann man für den Privatgebrauch auch aufzeichnen, was man will.
Internet-Radio und P2P-Tauschbörsen haben bei vielen den Rundfunk als Medienquelle ersetzt - was bei der qualitativen Talfahrt der gleichgeschalteten Rundfunksender kein Wunder ist. Zumindest ich, und ich denke auch viele andere, wäre durchaus bereit, für das Medium P2P eine feste Gebühr zu zahlen, wenn ich damit Rechtssicherheit bei der Nutzung von Tauschbörsen erhielte.
Da wir sowieso ab nächstes Jahr für jeden PC Rundfunkgebühren an die GEZ zahlen sollen, mit der haarsträubenden Begründung, dass man mit einem PC ja auch Rundfunkprogramme empfangen könnte, wäre es angemessen, für diese Gebühren dem Nutzer auch einen echten Gegenwert zu bieten. Ich wäre dafür, damit auch ein Recht auf Musikdownload zu verbinden. Dann würde ich diese Gebühr auch gerne zahlen, ohne mich abgezockt zu fühlen.