Google


Infothought: 10 Things You Might Not Know About Google:

6. Google self-censors in several countries. You heard about how Google self-censors in China (e.g. human rights sites top-ranked by Google in other countries are missing in Google.cn). But did you know that Google showed censored search results in other countries for years, sometimes even without showing a disclaimer that something was missing? In Germany and France, that was the case. You can see this for yourself if you first search Google.com for [site:ety.com]. This will result in 9,940 results. Now if you do the same search on Google.fr – Google France – you get zero results. However, there’s a disclaimer at the bottom: "In response to a legal request submitted to Google, we have removed 260 result(s) from this page. If you wish, you may read more about the request at ChillingEffects.org."

Zensur im Internet: “Yahoo ist am schlimmsten”:

SPIEGEL ONLINE: Anonymes Surfen im Internet - das gibt es auch im Westen längst nicht mehr. Ist das eine Gefahr für unsere Freiheit?
Pain: Die Polizei sollte in der Lage sein, Kriminelle und Terroristen zu verfolgen - auch im Internet. Die Gesetze, die im realen Leben gelten, müssen auch online gültig sein. Ansonsten könnte man im Netz ja ungestraft alles tun. Ich sehe aber das Problem, dass immer mehr Daten über uns gesammelt und leichtfertig an Ermittlungsbehörden herausgegeben werden. Wir müssen sicherstellen, dass die Daten wirklich nur zur Fahndung nach Kriminellen genutzt werden. In den USA kann das FBI mittlerweile ohne Richtererlaubnis Informationen abfragen. Das ist nicht in Ordnung. Die Regeln für Online-Kommunikation müssen sein wie beim Briefgeheimnis. Zugriff bekommen Ermittler nur, wenn ein Richter dies erlaubt hat.

Ein Interview mit dem Leiter der Internet-Abteilung von Reporters Sans Frontieres - vorrangig zum Verhalten westlicher Internet-Service-Anbieter wie Google und Yahoo in China, zu deren Umgang mit Zensur und der Herausgabe von Nutzerdaten an chinesische Behörden. Wie das Zitat zeigt, sehen RSF aber auch im Westen Probleme.

Seit etwa einem halben Jahr bietet Google einen coolen Service für Webmaster an: Google Analytics.

Dieser Dienst ermöglicht Webmastern, die Benutzer ihrer Websites aufgeschlüsselt nach Herkunft (bis hin zum Stadtteil), Betriebssystem, zuvor besuchten Seiten und vielem mehr zu analysieren. Das ist cool.

Dieser Dienst speichert auch Daten der Surfer, die auf eine von Google analysierte Seite gehen. Während Du dich von einer Seite auf die nächste bewegst, wird ein ausführliches Surfprofil von Dir auf Google’s Servern erstellt. Über die Zeit, wo Du mehr und mehr Webseiten “powered by Google Analytics” besuchst (und es werden mehr und mehr, da Google diesen Service für umsonst anbietet), wird Dein Profil immer vollständiger, und Google kennt Deine Interessen, Deine Surfgewohnheiten und vielleicht auch schon, was Du im Web alles gekauft hast, immer genauer. Und das alles ohne Dein Zutun und ohne Dein Wissen: Du brauchst nur eine Website zu besuchen, auf der Google Analytics läuft. Alles Weitere geschieht automatisch.

Das ist auch cool, aber nicht für Dich.
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